Wohnprojekt „Domov na polceste“ („Ein Heim auf halbem Weg“)

Der Verein Partnerschaft Banská Štiavnica kann mit Spendengeldern soziale Projekte in Banská Štiavnica unterstützen. Der Verein unterstützte das Wohnprojekt «Domov na polceste – Ein Heim auf halbem Weg» mit insgesamt über 5’200 Franken. Getragen wird das Projekt vom gemeinnützigen Verein Martinus. Initiator ist der Pfarrer von Banská Štiavnica – Štefultov, Norbert Ďurdík. «Domov na polceste – Ein Heim auf halbem Weg» ist ein Projekt für Randständige, Obdachlose und Männer mit einem Alkoholproblem. Die Pfarrei besitzt im kleinen Nachbardorf Banský Studenec ein altes, sehr einfaches ländliches Pfarrhaus, das nicht mehr als solches genutzt wird. Zum Haus gehört ein grosser Garten mit Obstbäumen, ein Stall und etwa 17 ha Weideland. Das Projekt startete im Winter 2015/2016. Das Ganze musste so hergerichtet werden, dass Wohnen und Arbeit für 8 Personen möglich wurde. Dank unserer Unterstützung konnte das Allernötigste renoviert und beschafft werden. – An der Generalversammlung 2016 des Vereins KONTAKT wurde für “Domov na polceste” ebenfalls Geld gesammelt. So kamen noch einmal 2’400 Franken zusammen. Damit und mit der Eigenarbeit der Bewohner konnte eine einfache Scheune/Remise errichtet werden. – Interessierte  haben Gelegenheit, sich von der Institution selbst ein Bild zu machen. Der Verein KONTAKT plant in Zusammenarbeit mit dem Verein Partnerschaft Banská Štiavnica für den September 2017 eine Reise nach Banská Štiavnica – und selbstverständlich wird ein Besuch im «Domov na polceste» dazugehören. Näheres dazu in der Rubrik “Mitteilungen”.

 

Restaurierung des „Hünenberger Kapellchens“ am Kalvarienberg

An der Generalversammlung des Vereins Partnerschaft Banská Štiavnica vom April 2016 informierte Katarína Vošková, Dozentin der Slowakischen Technischen Universität Bratislava und Mitglied des Stiftungsausschusses Kalvária Banská Štiavnica, über die wechselvolle Geschichte und die Bedeutung des Kalvarienbergs und über das Abenteuer seiner Restaurierung. 2007 hatte der World Monuments Funds in New York den Kalvarienberg, der sich in einem desolaten Zustand befand, in die Liste der 100 weltweit am stärksten bedrohten Kulturdenkmäler aufgenommen. Dieser Akt stand am Anfang der kostspieligen und langwierigen Restaurierungsarbeiten, die auch heute noch andauern. Die Gemeinde Hünenberg spendete 2008 einen Beitrag von 10’000 Franken, mit denen Notmassnahmen gegen den weiteren Zerfall mitfinanziert werden konnten. In Anerkennung des Hünenberger Engagements gibt es am Kalvarienberg seither ein «Hünenberger Kapellchen». Ein Täfelchen an der 14. Kreuzwegkapelle, der Station «Jesus trägt das Kreuz», informiert die Besucher darüber. Um dem eine gewisse Nachhaltigkeit zu geben, beschloss der Vereinsvorstand eine Sammelaktion zugunsten der 2. Etappe der Renovation des «Hünenberger Kapellchens». Dem Kalvarienfonds konnten 2016 so noch einmal Fr. 6’600.- überwiesen werden.